Sicher, die automobilen Perlen des italienischen Spezialisten für Supersportwagen vom Schlage eines Zonda F oder Zonda S 7.3 klingen allesamt betörend und sind in den Ohren jedes echten Autoliebhabers reinste Musik. Aber was macht man zuhause, wenn der geliebte Bolide in der Garage steht? Wenn es nach dem Hersteller geht, hört der gut betuchte Kunde nun auch zuhause "Pagani".
(Bilder: www.worldcarfans.com)
Gemeint ist nicht die ewige Verdammnis, sondern die "Grüne Hölle", die Nordschleife der legendären Rennstrecke zu Füßen der Nürburg. Der Pagani Zonda F Clubsport hat auf der 20,8 Kilometer langen Strecke mit einer fabelhaften Zeit von 7:27,28 Minuten einen neuen Rekord für serienmäßige Supersportwagen aufgestellt.
Horacio Pagani kann mit seiner Firma zufrieden sein. Seine Automobile erfreuen sich überaus großer Nachfrage, die 10 Exemplare des Zonda R sind so gut wie verkauft und werden ab März 2008 augeliefert. Mehr noch: gebrauchte Pagani's wechseln für fast das Doppelte des Neupreises ihren Besitzer. Der Autohersteller aus Modena muss daher in eine dreimal so große
Fabrik umziehen, um der Nachfrage hinterher zu kommen.
Wer einen italienischen Supersportwagen fahren will, aber nicht in die üblichen Verdächtigen namens Ferrari, Lamborghini oder Maserati
steigen wollte - warum auch immer - der kaufte sich die ultimative
Sportskanone aus Modena. Ultimativ, im wahrsten Sinne des Wortes, ist
der Pagani Zonda F
. Die letzten fünf Exemplare sind noch zu haben, dann beschränkt sich
der Betrieb auf den Zonda R, vorgestellt auf dem Genfer Autosalon 2007
und leider nicht für die Straße zugelassen. Der 'R' kostet allerdings 1,2 Millionen - ohne MwSt. Da Pagani den Vertrag mit Mercedes-Benz nur für 80 Motoren abgeschlossen hat, können keine weiteren Fahrzeuge gebaut werden.


