Das Tauziehen um die Noch-GM-Tochter Opel beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen, immer wieder melden sich neue Interessenten und legen verbesserte Angebote auf den Tisch. Der rheinland-pfälzische
Wirtschaftsminister Hendrik Hering hat jetzt das Angebot des chinesischen
Herstellers BAIC für Opel als "völlig indiskutabel" abgelehnt und davor gewarnt, wertvolle Technologien ins Reich der Mitte zu verkaufen. Stattdessen fordert er eine rasche Fortsetzung der Verhandlungen mit dem von der Regierung bevorzugten Kandidaten Magna.
Am New Yorker Insolvenzgerichts ist gestern eine wichtige Entscheidung für die Abwicklung des Insolvenzverfahrens von General Motors gefallen. Der Richter stimmte dem Antrag des insolventen Autobauers zu, sodass die wertvollen Bereiche des Unternehmens von der Konkursmasse getrennt und an den Staat veräußert werden können. Dieses Urteil schafft die Grundlage für eine zügige Abwicklung des Insolvenzverfahrens.
In Deutschland tritt ab dem 1. Juli 2009 die neue KFZ-Steuer für Neuwagen in Kraft, von der unter anderem auch Opel-Kunden profitieren.
Bei über 70 Modellen der Rüsselsheimer sinkt der jährlich an den Staat zu zahlende
Betrag, beim Agila 1.0 Ecoflex beispielsweise sogar um 70 Prozent.
Das besagt zumindest die aktuelleste J.D. Power Studie zur Markenzufriedenheit der deutschen Autofahrer. Dieser Umfrage nach erreichen die Japaner von Daihatsu 843 von 1000 Punkten. Den zweiten Platz teilen sich - und jetzt mal kurz staunen - Mercedes und Alfa Romeo mit jeweils 835 Punkten. Danach dann BMW auf Platz 4, erst dann kommt Audi, die sich zusammen mit Toyota auf den fünften Platz quetschen.
Die Opelvillen in Rüsselsheim und der angrenzende Stadtpark sind am Sonntag, 28. Juni, zum neunten Mal Schauplatz des Klassikertreffens. Opel und die Stadt Rüsselsheim als Organisatoren erwarten zwischen 10 und 16 Uhr erneut mehr als 15.000 Besucher. Damit gilt die Rüsselsheimer Veranstaltung als das größte Oldtimer-Treffen Deutschlands. Präsentiert werden Zwei- und Vierräder aus dem vergangenen Jahrhundert
bis zum Baujahr 1980. Die Teilnahme ist sowohl für Oldtimer-Besitzer
als auch für Zuschauer kostenlos, anmelden muss man sich nicht.
Gelegentlich kann man auf der Webcam des Nürburgring (einmal HIER klicken bitte) den einen oder anderen Blick auf einen Prototypen erhaschen. In diesem Falle fuhren gleich zwei getarnte Modelle hintereinander durch das Bild und damit auf die Strecke. Die Bilder stammen von heute und sind daher brandaktuell. So richtig viel zu sehen gibt es allerdings leider nicht.
Was wird nun eigentlich aus Opel? Die Frage ist leicht zu beantworten: Wenn alles glatt geht, der Hersteller, der dem Golf endlich einen ernstzunehmenden Konkurrenten an die Seite stellt. Schon lange versuchen die Rüsselsheimer dem Kompaktklässler von Volkswagen den Rang abzulaufen. Bisher mit mäßigem Erfolg. Noch im November soll der neue Astra kommen und das Image des ewigen Zweiten abschütteln. Die Linienführung der Neuauflage orientiert sich am Desgin des hochgelobten Insignia...
Opel steckt in der Klemme, das dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Um aus selbiger wieder mit heiler Haut herauszukommen, kommt kräftige Unterstützung aus Berlin in Form von 1.5 Milliarden Euro. Allerdings nur, wenn Opel einen festgesetzte Ziele erreicht. Genau diese Ziele könnten nun dazu führen, dass die Rüsselsheimer ihre Modelle mit 40 Prozent Preisnachlass anbieten müssen.
Wegen einer erhöhten Nachfrage hat der Autobauer Opel kurzerhand die
Werksferien in seinem Stammwerk Rüsselsheim um eine Woche gekürzt, wobei laut dem Betriebsrat auf
freiwilliger Basis vom 20. bis zum 24. Juli gearbeitet werden solle. Zu diesen fünf Extraschichten kommen dann noch fünf
Produktionsläufe an den nächsten Samstagen hinzu.
Obwohl bereits eine Vereinbarung mit dem Autozulieferer Magna unterzeichnet wurde und die Verhandlungen auf Hochtouren laufen, schaut sich die Bundesregierung nach weiteren Interessenten für Opel um. Wirtschaftsminister zu Guttenberg erklärte, dass die Magna-Verhandlungen noch scheitern könnten und man daher mit anderen Interessenten weiterhin Gespräche führt.
Anscheinend werden die Stellenkürzungen bei Opel nach der Übernahme des Zulieferers Magna höher ausfallen als bislang bekannt. Europaweit sollen nach jüngsten Berichten rund 11.600 Arbeitsplätze gestrichen werden. Anfangs war noch die Rede von rund 10.000
Arbeitsplätze, die in Europa abgebaut werden sollten, davon 2.500 in Deutschland.
Der Astra hat in der Vergangenheit, nicht zuletzt wegen der Abwrackprämie, dem Opel-Konzern zu einem guten Absatz verholfen und soll aus diesem Grund als "Einstiegs-Astra" weiterlaufen. Wenn nächstes Jahr der neue Astra auf den Markt kommt wollen die Rüsselsheimer das aktuelle Modell nebenher weiter bauen, welches dann für
die "Sparfüchse" in der Golf-Klasse attraktiver werden soll.
Der Opel Ampera ist der Gewinner einer neuen Auszeichnung, die das britische Automagazin "What Car?" jetzt erstmals verliehen hat. Das Elektroauto mit verlängerter Reichweite, das Ende 2011 in die Serienproduktion gehen soll, erhielt den "Green Technology Award". Der Ampera kommt mit reiner Batterieleistung etwa 60 Kilometer weit. Die maximale Reichweite von etwa 500 Kilometer kann nur mit dem zusätzlich an Bord befindlichen Benzinmotor erreicht werden.
Von ehemals 22.000 Bewerbern kämpfen nun die 70 besten Nachwuchstalente um ihren Traum vom Renneinsatz im OPC Race Camp. Am 18. sowie 19. Juni ist die Zeit der Entscheidung endgültig gekommen und die Bewerber müssen in Bad Sobernheim auf dem ehemaligen NATO-Militärflugplatz zeigen, was sie besser als die Konkurrenz sind.
Eine staatlich kontrollierte russische Bank und ein Automobilzulieferer der seine einmalige Chance am russischen Markt sieht, sind nicht gerade das Traumpaar um ein deutsches Unternehmen langfristig im eigenen Land am Leben zu erhalten. Vladimir Putin und seine treuen Oligarchen suchen im Namen Russlands, händeringend nach Wegen die einheimische zusammengebrochende Automobilindustrie vom Tropf des Staates zu befreien.
Der Chef des russischen Unternehmensverbandes, Chef-Lobbyist und ehemalige Wirtschaftsminister, Alexander Schochin bringt es bei einem Gespräch mit der Tageszeitung “Welt” auf den Punkt: “Wir brauchen Magna als Hersteller von Bestandteilen. Magna ist für uns wichtiger als Opel, denn alle einheimischen Autoproduzenten leiden unter dem Mangel an guten Zulieferern,” dennoch, so räumt Alexander Schochin ein, geht es natürlich auch um den Versuch, das Opel-Kompetenzzentrum nach Russland zu verlagern.
Zwar scheint die Trennung von Opel und GM beschlossene Sache, aber der Mutterkonzern macht nochmal deutlich, wer Chef im Hause ist. Magna-Boss Frank Stronach hat gegenüber amerikanischen Journalisten bestätigt, dass General Motors in den Verhandlungen ein Verkaufsverbot für Opel-Modelle auf dem amerikanischen sowie chinesischen Automobilmarkt erwirkt hat. Magna hat jedoch noch Hoffnung, dass man an diesem Punkt während den Verhandlungen noch etwas ändern kann.
Seinen Kassenschlager Insignia bietet Opel ab sofort auch als Sparmodell EcoFlex an. Wie der Konzern mitteilte wurde durch
eine verbesserte Aerodynamik, ein länger übersetztes Getriebe sowie einen
optimierten Motor der Spriterbrauch des Mittelklasse-Modells um rund zehn Prozent auf 5,2 Liter gesenkt.
Das auf Autogassysteme spezialisierte Unternehmen Vialle hat ein LPi- Umrüstungspaket für den erfolgreichen Opel Insignia entwickelt, wodurch die Unterhaltskosten insbesondere im Bezug auf Spritkosten deutlich reduziert werden sollen. Momentan gibt es das LPi-Paket lediglich für den Insignia 1.8, für die anderen Modellvarianten wird bereits an einem entsprechenden Nachrüstpaket gearbeitet.
Obwohl mit Magna bereits einen Partner für Opel gefunden hat, geben die Konkurrenten Fiat und der chinesische Autohersteller BAIC die Hoffnung nicht auf. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" werden beide Interessenten beim Scheitern der Verhandlungen zwischen Magna und General Motors ihre Angebote erneuern.
Auch im Mai 2009 konnte Opel seinen zweiten Platz auf der Zulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamt verteidigen. Insgesamt wurden 39.256 Einheiten abgesetzt und im Zeitraum von Januar bis Mai 2009 wurden sogar 149.805 Autos verkauft. Somit konnte Opel seine Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21 Prozent steigern und setzte dadurch 25.782 Einheiten mehr ab.
Nach bangen Monaten der Ungewissheit ist bei Opel endlich eine Entscheidung gefallen und man konnte sich auf den Autozulieferer Magna International als Opel-Retter einigen. Sowohl General Motors als auch die Bundesregierung stimmten einer Zusammenarbeit zu, obwohl insbesondere der Bundewirtschaftsminister zu Gutenberg dieser Lösung äußerst skeptisch gegenübersteht und sogar laut über Rücktritt nachdachte.
Wie bereits vermutet ist der Autobauer GM am Montag in ein geordnetes Insolvenzverfahren gegangen, womit man Teile des einstmals größten Autobauers der Welt retten will. Anfangs wird der Konzern nun ähnlich wie Chrysler verstaatlicht und soll sich dann in der weiteren Phase "gesundschrumpfen".
Wenn es nach Experten geht könnte schon in zwei bis drei Monaten das "Neue GM" entstanden sein.
Ab jetzt dürfen alles Opelaner erleichtert aufatmen: Die Länder Hessen und Nordrhein-Westfalen haben den Opel-Kredit abgesegnet. Die beiden Länder hatten heute über eine Bewilligung des Kredites entschieden. Dies ist ein wichtiger Schritt in der Opel-Rettung gewesen, die beiden Bundesländer werden den größten Anteil an dem Überbrückungskredit der Opel zur Verfügung gestellt werden soll.
Jetzt gibt es nur noch eine Hürde die das Opel-Rettungspaket nehmen muss. Die beiden Ländern Nordrhein-Westfalen und Hessen müssen im Haushalts- und Finanzausschuss über die Bürgschaften für Opel disskutieren. Immerhing geht es um eine Summe von imsgesamt 1,5 Milliarden Euro, diese werden in Form eines Überbrückungskredites Opel zur Verfügung gestellt.
Der russische Automobolhersteller GAZ (Gorkowski Awtomobilnji Sawod) Wird zusammen mit österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna bei Opel einsteigen. das bietet auch einen entscheiodenden vorteil für Opel. Gaz könnt Opel die tür in den umkäpften russischen Automobilmarkt öffnen. Früher hatte GAZ Autos für Sowjetfunktionäre gebaut, nun ist der hersteller selbst schwer verschuldet und will mit hilfe des technisches Know-how Opels sein ansehen in russland wieder zu versbessern.
Es ist die Meldung des Tages: Magna steigt bei Opel ein. Darüber dürften vor allem die Opelaner sehr erfreut sein, hatten sie sich doch Magna am ehesten als neuen Partner gewünscht. Aber nicht alle scheinen mit dieser Entwicklung zufrieden zu sein. Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), soll alles andere als erfreut gewesen sein und sogar mit Rücktritt gedroht haben. Bis zuletzt hatte er für eine Insolvenz von Opel plädiert.
Ob sie aus diesem Grund "Grüne Hölle" genannt wird? Jedenfalls scheint der Lexus LF-A trotzdem Feuer und Flamme gewesen zu sein, leider nicht im positiven Sinne. Denn unglücklicherweise verabschiedete sich einer der beiden teilnehmenden Lexi (so würde der Lateiner sagen) brennend gegen Ende des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring.
Für den Corsa bietet Opel ab jetzt ein neues Sondermodell namens "Color Edition" in einer zweifarbigen Lackierung sowie mit einer Zusatzausstattung an. Zu haben ist das Sondermodell in insgesamt sechs
verschiedenen Farbkombinationen, ein schwarzlackiertes Dach, schwarze 17-Zoll-Leichtmetallräder und dunkel getönte Rückleuchten gehören ebenso dazu.

