Nachdem Pininfarina SpA im vergangenen Jahr einen Betriebsverlust von 103,3 Millionen Euro und einen Reinverlust von 114,5 Millionen Euro hinnehmen musste, wollen sich nun drei Investoren an der Kapitalerhöhung des Karosseriebauers beteiligen. Neben Brembo-Chef Alberto Bombassei und dem Ferrari-Erben Piero Ferrari wird auch die Unternehmerfamilie Marsiaj Geld zur Verfügung stellen.
Der indische Automobilbauer Tata plant mit dem Turiner Karosserieschneider Pininfarina eine Kooperation zur Entwicklung und Fertigung neuer Fahrzeuge. So soll bis Ende diesen Jahres in der Stadt Pune ein Zentrum für Design, Forschung und Engineering entstehen, wobei Tata an dem
Gemeinschaftsunternehmen als Minderheitsaktionär beteiligt ist.
Peugeot nennt das diesjährige Motto seines Designwettbewerbs "Der Peugeot der Zukunft in den Megastädten der Welt". Bis zum 30. Juni diesen Jahres haben angehende Designer Zeit Automobil-Studien zu entwerfen, wobei das Sieger-Concept von Peugeot auch als Concept-Car gebaut wird und daneben
10 000 Euro Preisgeld winken. Zudem wird der Entwurf des Gewinners als
Miniaturauto im Maßstab 1:43 vom Modellspezialisten Norev gebaut.
Citroens kleiner City-Flitzer begibt sich nun in den zweiten Frühling. Neue Stoßfänger in Wagenfarbe, eine größeres Markenlogo auf dem jetzt ausstattungsabhängig schwarzen oder chromglänzenden Kühlergrill, neue Felgen und weitere kleine Details unterscheiden die zweite Evolutionsstufe des C2 von seinem Vorgänger, ohne daß dieser jedoch dadurch alt aussieht.
Das Kultauto der Zukunft könnte Imperia GP Roadster heißen. Der Öko-Sportler könnte mehrere Gruppen von Autoliebhabern zusammenführen: Die Hobby-Rennfahrer, die Retro-Liebhaber und die grüne Klientel aus Hamburg-Winterhude. Ausgestattet mit dem wundervollen Design und einem mehr als sportlichen Hybridantrieb, könnte sich mit dem Imperia GP ein echter Klassiker entwickeln...
Eines der ganz großen Muscle Cars vergangener Zeiten feiert in Bälde das längst fällige, standesgemäße Comeback: der Camaro. Wir berichteten an dieser Stelle bereits einige Male darüber. Nun ist in den unendlichen Weiten des World Wide Web ein Handyvideo aufgetaucht, welches den Boliden auf einer kleinen Tour durch die Strassen eines amerikanischen Ortes zeigt. Passend zur Farbe des Camaro und seiner imposanten Wiedergeburt, hat sich der Hobbyfilmer für sein kleines Spionagevideo das einzig würdige musikalische Werk ausgesucht: AC/DC's "Back in Black".
Bereits seit über 20 Jahren ist die italienische Designschmiede Fioravanti in der Autoindustrie vertreten, nun zeigt sie in Genf ihr neues futuristisches Werk. Die Dachkonstruktion mit seiner großen Glasfläche, welche ausreichend Licht in den Innenraum wirft, liess sich Fioravanti vorab schon mal patentieren.
Kia möchte auf dem Genfer Autosalon scheinbar vorallem das jüngere Publikum ansprechen. Der koreanische Automobilist bringt drei spaßige Studien mit zur Ausstellung. Das "schwarze Schaf" des Trios stellt dabei die Steilhecklimousine "Soul Burner" dar, die durch ein schwarzes Blechkleid mit Drachen-Tattoo-Aufklebern auffällt. Der aggressiv gezeichnete Fünftürer verfügt über kurze Überhänge und steil aufgerichtete Heckleuchten.
Lexus beteiligt sich an der Mailänder Designwoche 2008 mit der Kunstausstellung "Lexus L-finesse - Elastic Diamonds". Gezeigt werden Arbeiten der führenden japanischen Designschmiede "nendo" unter der Leitung Oki Satos. Die neue Ausstellung der Japaner verbindet die raffinierten Elemente des japanischen Designs mit den wesentlichen Merkmalen der Lexus Designsprache "L-finesse". Es wird unter anderem eine Installation ausgestellt werden, mit der die Wahrnehmungsgegensätze zwischen harten kristallinen Formen und fühlbar elastischen Materialien herausgestellt werden. Weiterhin zeigt die Ausstellung ein plastisches Modell der auf der Tokyo Motor Show 2007 präsentierten Hybrid-Studie LF-Xh.
Die bevorzugte Formensprache von BMW Chefdesigner Chris Bangle ist bisweilen, naja, gewöhnungsbedürftig. Sei es nun der Siebener mit seinem monströsen Heckdeckel, der Dreier mit seinem Japan-Rückleuchten oder der Einser, der von bösen Zungen als Hängebauchschwein betitelt wird. Doch es gibt auch, ganz objektiv, Lichtblicke in der Designsprache des Chris Bangle.
Der kanadische Hersteller BRP baut eigentlich Snowmobile, die im kalten kanadischen Winter natürlich auch Sinn machen. Jetzt allerdings haben die Kanadier den Can-Am Spyder vorgestellt. Dabei handelt es sich, rein optisch betrachtet, um ein ein Snowmobil auf Rädern. Im Grunde genommen ist es eine Mischung aus Motorrad und Cabrio, die eine Menge Fahrspass verspricht.
Honda hat nun ein kurzes Video veröffentlicht, in dem man den neuen Kombi des Honda Accord, dort heißt er Tourer, sehen kann. Nun ist "sehen" vielleicht etwas übertrieben. Ein "Teaser" zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass dem Zuschauer kleine Appetithäppchen serviert werden. Und so hält es auch Honda an dieser Stelle. Hier ein Scheinwerfer, da ein Kotflügel, dort eine Felge. Das ganz Auto bekommt man nie zu Gesicht. Bei Betrachtung der Details kann man aber ein wenig verändertes Modell erwarten. Aber sehen sie selbst.
Einer unserer Kollegen vom Le Blog Auto hat während seines winterlichen Urlaubs in Arizona diesen Erlkönig gesichtet und gefilmt! Die Besatzung des Testwagens und des begleitenden Audi A6 waren Japaner. Nachdem die Söhne der aufgehenden Sonne unseren Blogger Jean-Pierre mit seiner Kamera erblickt hatten, machten die Begleiter kehrt und wollten ihn packen! Jean-Pierre kam dank überagender Fahrkünste im Mittelklasse Leihwagen davon und setzte das Video vom Erlkönig ab. Klickt auf "mehr" um es zu sehen!
Sieben Jahre lang waren Silber und Grau weltweit die Favoriten der Kunden. Doch nun droht Konkurenz von dem lange verschmähten weiß. Der Lackhersteller DuPont lässt in einer aktuellen Studie verlauten: "Silber ist nicht mehr länger der unbestrittene Champion in der Farbwelt". In Nordamerika wird bereits so viel Weiß gewünscht wie Silber und Grau, in Japan ist es sogar der Sieger. Auch die Autodesigner von Mercedes, Audi und Porsche sehen in Weiß die neue Trendfarbe.
Es soll nirgendwo auf der Welt mehr Millionäre geben, als in Moskau. Eigens um den Superreichen zu zeigen, wofür sie ihr Geld ausgeben können, falls sie nicht mehr wissen wohin damit, findet in Moskau eine Luxus-Messe statt. Die Fahrzeughersteller demonstrieren hier ihre Flagschiffe, auch besondere Design-Exponate finden hier reißenden Absatz. Mit drei Unterschriften kauft der reiche Russe innerhalb weniger Minuten einen XC90, einen Lexus LS 460 und einen Cadillac Escalade.
Der Fiat Panda war mit vier Millionen Exemplaren, das erfolgreichste Modell des italienischen Autokonzerns und wurde in erster Baureihe von 1980-2003 produziert. Vom Designer Giorgio Giugiaro als "Haushaltsgerät auf Rädern" charakterisiert, fiel der Kleinstwagen durch Ecken und Kanten, sowie ebene Flächen auf. Die spartanische Inneneinrichtung, mit Sitzen die an Klappstühle erinnerten, ermöglichte eine preisgünstige Herstellung. Alltagstauglichkeit, Ökonomie und Ökologie standen beim Konzept der "tollen Kiste" im Vordergrund.
Die Formel 1-Geschichte hat laut den Tifosi, Ferrari maßgeblich mitgestaltet. Bei den Aurea-Studien, die in mehreren Karosserievarianten entworfen wurden, dienten unter anderem der 456, der 360 Modena, der Enzo und Schumi´s
Formel 1-Bolide von 2002 als Vorlage. Gestartet wurde das Projekt "Aurea" bereits 2003 in Zusammenarbeit des Designstudios DGF, der Universität Florenz und den Ferrari-Ingenieuren.
In der letzten Zeit hat etwas am Renault-Set gefehlt. Die
treuen Anhänger der Modell-Generation des Megan, warten wahrscheinlich schon
sehnsüchtig auf die neue sportliche Version des Coupe. Der französische
Autohersteller gedenkt das neue Modell im Jahr 2009 zum Verkauf anzubieten.
Das dreitürige, sportliche hatchback (Hechtürenmodell), wird sich durch ein
völlig neues Karosserie-Design charakterisieren. Aufmerksam wird man auf die
Scheinwerfer, die auch schon in der aktuellen Version des Laguna verbaut sind.
In der massiven Stoßstange sind kleine Luftkanäle eingearbeitet worden, die für
eine stetige Luftzufuhr sorgen.
Mit grossen Schritten nähert sich eine neue Ära der Auto-Lackier-Technik. Es wird nicht mehr Lange dauern und die Lackfarbe wird kein beständiges Element mehr am Auto sein. Man wird sie mit einem Klick ändern können z.B. auf dem Parkplatz oder an einer Roten Lampe wartend.
Die Technologie dahinter ist sehr komplex und man weiss bisher nur wenig darüber. Es ist aber klar, dass man die rohe Karosserie mit einer speziellen Polymer-Schicht überzieht. In ihrer Zusammensetzung sind kleinste paramagnetische Eisen-Oxid-Teilchen enthalten. In dem Moment, als sie mit Strom behandelt werden ändert sich die Entfernung zwischen ihnen, dieses bewirkt, dass sich Reflexion vom Licht verändert und damit auch die Farbe.
[Fortsetzung] Die Produktionsstätte des DeLorean DMC-12 befindet sich in Dunmurry (Nordirland). John Z. De Lorean sagte einmal, dass auf dem Gelände, auf welchem die Farbrikationsanlagen gebaut wurden, Kühe grasten, als er es das erste mal sah. Warum wurde ein Ort gewählt, der in der Nordisrischen Einöde lag? Warum wurde ein Ort gewählt, der John Z. De Lorean und die DeLorean Motor Company "in einen 600 Jahre alten Krieg verwickeln würden"?
Wie lustig ist das denn bitte?! Die wohl einzige Boeing mit Straßenzulassung wird derzeit beim Internetauktionshaus Ebay [zum Angebot einfach dem Link folgen...] versteigert. Das extravagante Fahrzeug ist 16,15 Meter lang, rund 3 Meter breit, cirka vier Meter hoch und wiegt knapp 11 Tonnen. Basis des "Liniers" ist ein Mercedes Bus. Das Innenleben ist eine plüschige Luxuswelt, die von Amerikanern scheinbar als Nonplusultra des guten Stils angesehen wird.
[Fortsetzung] Ein im Heck sitzendes V6-Aggregat lieferte dem DMC-12 132 PS bei 2849 cm³ Hubraum. Sitze, Armaturenbrett und Verkleidungen waren aus Leder und Vinyl gefertigt. Die elektrischen Fensterheber waren Anfang der 80er Jahre sehr fortschrittlich, die Außenhaut aus gebürsteten Edelstahl Panels gehörten für John Z. De Lorean, ebenso wie die Flügeltüren, zum perfekten Sportwagen dazu. Die Reifendimensionen konnten sich, mit 195/60 HR14 vorn und 235/60 HR15 hinten, sehen lassen. Leichtmetallfelgen gehörten ebenfalls zur Austattung dazu.
[Fortsetzung] Nachdem der DeLorean DMC-12 1980 in Serie ging, folgten die ersten herben Enttäuschungen. Das Fahrzeug war alles andere als ausgereift und litt unter schwerwiegenden Kinderkrankheiten. Nicht allein die Spaltmaße zeugten von mangelnder Produktqualität. Die Flügeltüren waren ebenfalls immer wieder Anlass zur Klage. Die Idee, das Fahrzeug aus Gründen der Platzersparnis mit Flügeltüren zu versehen, war sehr innovativ. Leider waren diese, da sie mit vielen Motoren und elektrischen Einrichtungen, z.B. für Fensterheber und Zentralverriegelung, versehen waren, viel zu schwer.
[Fortsetzung] Drei Jahre nach der Vorstellung des ersten Prototypen wurden die Händler, die sich bereit erklärten, das Fahrzeug der DeLorean Motor Company zu vertreiben, ungeduldig. Im Frühjahr 1980 tagte die "National Automobile Dealers Association" in New Orleans und DeLorean war gezwungen etwas vorzuweisen. Aus diesem Grund wurde in Dunmurry eine kleine Anzahl von Vor-Serienmodellen gefertigt, die dem Serienfahrzeug zum verwechseln ähnlich sahen, aber noch kleine Unterschiede aufwiesen. Man war sich bei der Fensterkonstruktion beispielsweise noch nicht ganz einig geworden, so dass die Vor-Serienfahrzeuge noch nicht über elektrische Fensterheber verfügten.
Audi schwört bei seiner neuen A3 Sportsback Version, weniger auf Rundungen,
bei Audi verlegt man sich mehr auf klare Linien und sparsame Bögen, schließlich
birgt das Logo der Marke schon genug Rundes. Der A3 Sportback, stellt den
Kompromiss zwischen der Schrägheckversion des Kompaktautos und einem in dieser
Baureihe nicht vertretenen Kombi, und schafft mit der Geradlinigkeit des
Designs eine erfrischende Mixtur aus den klassischen Merkmalen der
Kompaktklasse und der Würze eines Station Wagon.
[Fortsetzung] Um dem Modell DMC die nötige Serienreife zu verpassen, setzte John De Lorean 1977, nachdem der zweite Prototyp fertiggestellt wurde, zwei Jahre an, um das Fahrzeug tatsächlich marktfähig zu machen. Er trat, mit der Bitte um "Entwicklungshilfe" an Porsche heran, wurde aber enttäuscht. In Stuttgart lehnte man den Antrag mit der Begründung ab, dass man mindestens 5 Jahre Entwicklungszeit benötige, um das Fahrzeug seriös konzipieren zu können.
[Fortsetzung] Während das Design in den Händen Giugiaros lag, experimentierte der Ingenieur Bill Collins zusammen mit Michael Pocobello, der kurz zuvor das Ingenieurswesen-Unternehmen Triad gegründet hatte, an Antrieb und anderen Features, die für den DeLorean verwendet werden konnten. Eigens hierfür, wurde ein gebrauchter FIAT X 1/9 gekauft und modifiziert. Der Vierzylinder-Motor wurde durch einen Ford V6 ersetzt. Ein Spezialantrieb in Kombination mit einem Fünfganggetriebe wurde verbaut. Der rote Italiener bot eine wahnsinnige Performance, hielt aber nicht lange durch: Der Antrieb verteilte sich nach kurzer Zeit bei einer Probefahrt nahe Detroit auf einer Bundesstraße.
Im April 1973, dankte ein gewisser John Zachary De Lorean, im Alter von 48 Jahren, als Vizepräsident General Motors' ab, um sich einen langjährigen Traum zu erfüllen: Den Bau seines eigenen Automobils, eines sicheren, ökologisch korrekten, "ethischen" Superwagens. Mit dem Design des Fahrzeugs wurde der Italiener Giorgetto Giugiaro, der mit seinem Unternehmen, Italdesign, unter anderem für das Design des BMW M1, des Lotus Esprit, aber auch der erfolgreichen VW-Modelle verantwortlich war, betraut.
Neues gab es diese Woche von der Sportwagen Manufaktur Melkus zu hören. Wie bekannt wurde, möchte der traditionelle Autohersteller auf der Internationalen Automobilausstellung 2009 den neuen RS 2000 präsentieren. In Anlehnung an den unvergesslichen RS 1000, der zwischen 1969 und 1980 gebaut wurde, wurde beim Entwurf des RS 2000 ebenfalls auf schwungvolle und dynamische Radhäuser geachtet, ebenso wie auf die am Dach befestigten Flügeltüren.
Viele verbinden mit der Marke Mazda nur "gewöhnliche" Autos wie z.B. den Mazda 6 oder ähnliche Modelle. Aber das Mazda auch futuristische und atemberaubende Sportflitzer entwerfen kann, hat der Autohersteller erneut auf der Tokio Motor Show 2007 bewiesen, hier wurde der Mazda Taiki präsentiert. Einem unserer Reporter von der französischen Partnerseite Le Blog Auto, der persönlich auf dieser Motor Show war, ist es zu verdanken, dass wir ihnen exklusive Bilder von diesem faszinierenden Auto präsentieren können.
Nissan Intima heißt das neue Nobelkonzept der japanischen Ingenieure von Nissan. Das Modell soll außergewöhnliches Design mit edlen, extravaganten Materialien verbinden. Besonders interessant ist, dass sich die Sitze der Studie um bis zu 80° nach außen schwingen lassen, um so ein einfaches Ein- und Aussteigen zu gewährleisten. Der Prototyp des Intima wird von einem V6-Dieselmotor angetrieben. Leider hat Nissan noch keine weiteren Details zur Motorisierung bekanntgegeben.
Nachdem Nissan in Tokio vor 2 Jahren mit dem "Pivo" aufsehen erregte, haben die Japanischen Autofabrikanten in diesem Jahr den "Pivo 2" zur Ausstellung mitgebracht. Die Fahrerkabine dieser Studie, das ist der Gag, lässt sich, wie schon beim Prototypen "Pivo", um 360° drehen, um eine wunderbare Rundumsicht zu haben. Der glückliche Fahrer oder die glückliche Fahrerin, muss also nur geradeaus fahren - durch die freie Drehbarkeit der Räder gehört der Rückwärtsgang der Vergangenheit an.
Der via Mittelmotor angetriebene Lotus Esprit, kann auf eine rund 30-jährige Geschichte zurückblicken. Produziert von 1976 - 2004, wurden mehrere Versionen mit unterschiedlichen Saug- und Turbomotoren angeboten. Erstmals vorgestellt wurde der Esprit 1972 in Turin. Bei Produktionsbeginn, wich man von dem drei Jahre zuvor präsentierten Prototypen ab und legte damit einen Meilenstein britischer Automobilbaukunst.
1972 präsentierte BMW eine Designstudie, die gleichermaßen als Technologieträger dienen sollte: Den BMW Turbo, mit Flügeltüren und Vier-Zylinder-Mittelmotor. Das Fahrzeug sollte zeigen, dass Sportlichkeit und Sicherheit einander nicht auschließen. Die Technik begeisterte und auf klobige Anbauten, wie bei Fahrzeugen anderer Hersteller konnte verzichtet werden. Die Richtung für den später folgenden BMW M1, der allerdings ohne Flügeltüren auskommen musste, war damit vorgegeben.
Sagen Ihnen die Namen GM Ant, Audi Virtuea Quattro oder Mercedes SilverFlow etwas? Nein? Dann haben Sie etwas verpasst, denn hier handelt es sich um die spektakulären Modelle der jeweiligen Automobilhersteller für den L.A. Design-Challenge. Wie Auto Motor und Sport schreibt, waren hier richtiggehend verwegene Mobile am Start, was angesichts des Mottos "Robocar 2057" nicht weiter verwunderlich ist. Der Audi Virtuea beispielsweise ist ein einsitziges Einspurfahrzeug, das von einer Wasserstoffeinheit angetrieben wird. Die Besonderheit ist die Kommunikation mit anderen Verkehrsteilnehmern, sodass Unfälle und Staus unmöglich werden.
Eines der auffälligsten Konzeptfahrzeuge der IAA 2007 zeigte Citroen dieses Jahr mit dem Cactus. Woher die kompakte Zukunftsvision ihren Namen hat, lässt sich nicht erschließen, vielmehr erinnern diverse Details eher an zarte, schwungvoll gezeichnete Blumen als an stachelige Stammsukkulenten. Man betrachte nur einmal die Felgen, die wie große, silberne Blüten die Radhäuser zu füllen scheinen.





