Die VW-Tochter Bugatti arbeitet zur Zeit an einer offenen Version des Supersportlers Veyron. "Wir arbeiten an verschiedenen Projekten - eine offene Version des
Veyron ist eines davon", so
Bugatti-Sprecher Georges Keller gegenüber der Zeitung "Automobilwoche". Daneben seien such weitere Motorvarianten des über 1000 PS starken Sportwagen denkbar,
wobei er sich zu weiteren Einzelheiten nicht äußern wollte.
Der veredelte Bugatti Veyron stammt aus der Kooperation von Bugatti und dem französischen Luxushaus Hermes, welches seit Jahrzehnten für seine luxuriösen Lederkoffer bekannt ist. Für umgerechnet 1,55 Millionen Euro bekommt man dann neben dem Veyron auch noch solch einen Koffer, eine Brieftasche und sogar eine Reiseledertasche dazu, die exakt in die wenigen Ablagemöglichkeiten des Supersportlers passen.
Wenn man mit eigenen Augen das schnellste und teuerste Auto der Welt bestaunen will, dann sollte man sich auf einen Ausflug nach Dubai bereiten. Die dortigen Scheichs haben den einzigartigen Flitzer Bugatti Veyron 16.4 sehr gern. Gemäß der Zeitung "Emirates Business", fährt jeder fünfte Bugatti Veyron 16.4 auf Dubais Strassen. Die Zeitung hat 15 solcher Exemplare zählen können. Diese Prachtexemplare können eine Geschwindigkeit von über 400km/h erreichen. Jedes dieser Fahrzeuge kosteten den Besitzer um die 1,2 Millionen Euro. Ein teurer Spass, den wohl die meisten nur bestaunen werden können. Schade...
Scheinbar reicht es Bugatti und dem VW-Konzern nicht, den schnellsten, stärksten und teuersten Pkw der Welt im Programm zu haben. Das ist besonders verwunderlich, wenn man bedenkt, das der Veyron niemals Profit für das Unternehmen einfahren wird. Im Gegenteil, er war und ist ein recht teurer Spass für VW. Trotzdem wird Bugatti bald einen noch exklusiveren, noch teureren Wagen produzieren, wie wir an dieser Stelle schon berichteten.
(Bild: www.edmunds.com)
Die Volkswagen-Tochter Bugatti will mit dem "Projekt Lydia" das teuerste Auto der Welt auf den Markt bringen. Bugatti will mit dem Supersportler, der 1500 Kilogramm auf die Waage bringt, 1175 PS Leistung entfaltet und über 400 km/h schnell sein soll, edles Design und Rennsportfeeling verbinden. Durch den Bugatti-typischen Kühlergrill kann man das Geschoss auch mit keiner anderen Marke so schnell verwechseln. Der monströse Heckspoiler und die Tieferlegung sorgen für eine optimale Strassenlage und ausreichend Abtrieb.
Die Bilder gehen rund um die Welt und man fragt sich: Wie kann soetwas
nur geschehen? Nun, die geschrotteten Bugattis, die auf den Bildern zu
sehen sind, sollten eigentlich kein Erstaunen hervorrufen. Betrachtet
man die Unfälle nämlich genauer, kristallisiert sich gleich eine
Tatsache heraus: Ein Veyron ist kein Spielzeug, sondern eine
Rennmaschine, deren Fahrer auf die enorme Leistung eingestellt sein
muss. Leider trifft dies auf viele Besitzer nicht zu und im schlimmsten
Fall wirkt sich diese Unerfahrenheit tödlich aus.


