Obwohl der größte US-Autobauer General Motors das letzte Quartal des Schicksalsjahres 2009 mit einem Minus von 3,4 Milliarden
US-Dollar abgeschlossen hat, herrscht weiter Zuversicht. Die jüngsten Zahlen nämlich stimmen die Verantwortlichen in Detroit optimistisch, dieses Jahr mit einem Gewinn abzuschließen. Während der Absatz von GM im kompletten Jahr 2009 um rund 30 Prozent
einbrach, konnte der Konzern in den ersten Monaten 2010 schon ein Absatzplus von 17 Prozent verzeichnen.
Mit seinen Marken Buick, Cadillac, Chevrolet und
GMC gelang es GM das Verkaufsergebnis des Vormonats Februar um ganze 34 Prozent zu überbieten. Diese gute Absatzlage nutzt der Konzern aus, um die Milliardenschulden dem amerikanischen und kanadischen Staat zurückzuzahlen. Der GM-Chef
Edward Whitacre ist insofern voller Zuversicht, die ganzen Schulden wie geplant
bis zum Juni dieses Jahres abzutragen, was somit fünf Jahre vor dem eigentlichen
Zeitplan wäre. Während der Insolvenz hatte die US-Regierung über 6,7 Milliarden und die
kanadische Regierung nochmals 1,4 Milliarden Dollar dem Konzern überwiesen und ihn so vor dem sicheren Aus bewahrt. Der Autobauer hat bereits die ersten Raten über 1,2 Milliarden überwiesen. Quelle: auto-reporter Bild: archiv