Die meisten Autobauer haben das Ziel den Spritverbrauch ihrer Modelle so sparsam wie möglich zu halten, was unter anderem durch ein geringes Gewicht der Autos realisiert werden kann. Aus diesem Grund will BMW künftig die Werkstoffe Stahl und Aluminium zunehmend durch das leichte und extrem steife Karbon ersetzen. Hierzu baut der Konzern gemeinsam mit dem deutschen Kohlenstoffspezialisten SGL für rund 100 Millionen Dollar ein neues Werk in Moses Lake bei Seattle. "In der Elektromobilität wird das Gewicht ein entscheidender Faktor für die Reichweite der Fahrzeuge", sagte Friedrich Eichiner, Vorstand von BMW.
Bislang verwendete BMW nur vereinzelt für beispielsweise Motorhauben und Stoßfänger Karbon, obwohl der Werkstoff schon seit langer Zeit als gute Alternative gilt. Das Problem besteht in den hohen Kosten, weshalb sich das Material nicht für die Serienproduktion eignet.
Quelle: börse-online
Bild: leblogauto

1 Kommentar
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Habe leider die befürchtung das durch den Einsatz von Karbon die Herstellung und schlussendlich die Endkundenpreise erheblich teurer werden. Aber generell sollte man einen solchen "Fortschritt" befürworten, die Autos werden sonst immer schwerer und Bezinlastiger.
09 avril 2010 à 11:23