Porsche rutscht tief in die roten Zahlen!

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Nach Jahren von Milliardengewinnen muss der Sportwagenbauer Porsche jetzt als Folge der gescheiterten Übernahme von VW einen Milliardenverlust verkraften. Im letzten Geschäftsjahr fuhr Porsche einen Vorsteuerverlust von satten 4,4 Milliarden Euro ein. Schon zuvor hatten die Verantwortlichen mit einem Ergebnis von bis zu minus fünf Milliarden Euro gerechnet.
"Damit bleibt Porsche der profitabelste Automobilhersteller der Welt. Der Jahresabschluss nach HGB der Porsche SE weist zum 31. Juli 2009 nach Entnahme aus den Gewinnrücklagen in Höhe von einer Milliarde Euro einen Bilanzgewinn von 8,23 Millionen Euro aus. Vorstand und Aufsichtsrat der Porsche SE schlagen der am 29. Januar 2010 in Stuttgart stattfinden Hauptversammlung die Ausschüttung des gesamten Bilanzgewinns vor. Dies würde die Auszahlung einer Dividende je Vorzugsaktie von 0,05 Euro und je Stammaktie von 0,044 Euro bedeuten", hieß es in der heutigen Pressemitteilung.

Besonder die hohen Belastungen bei der Entwicklung rund um die misslungene VW-Übernahme ist einer der Hauptgründe für den Milliardenverlust. Bei dem Versuch Volkswagen zu schlucken entstand ein gewaltiger Schuldenberg, da unter anderem die Optionen auf VW-Aktien bilanziell stark abgewertet worden, um sie besser verkaufen zu können.
Quelle: auto-reporter
Bild: archiv

 

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