Massenproteste von Opelanern an allen Standorten!

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Nach dem geplatzten Verkauf von Opel haben die Opelaner ihrem Ärger Luft gelassen und an allen vier deutschen Standorten demonstriert. Tausende Beschäftigte sind jetzt von Kündigungen bedroht, da GM nach dem Sanierungskonzept vom Frühjahr drei Werke schließen will. Neben Antwerpen und Bochum wäre auch der Standort Eisenach betroffen.
An dem Stammwerk von Opel in Rüsselsheim gingen allein rund 10.000 Angestellte auf die Straße und protestierten lautstark mit Trillerpfeifen und Trommeln. Hierzulande arbeiten derzeit über 25.000 Menschen für den Hersteller, rund 10.000 Stellen sind europaweit bedroht. Kurz nach der Hiobsbotschaft kündigte die Kanzlerin Angela Merkel an: "Bei allen Fragen, die sich jetzt stellen, werden wir sehr vertrauensvoll zusammenarbeiten."

Der neue Außenminister Guido Westerwelle verlangte von GM unterdessen den Erhalt der Arbeitsplätze in Deutschland. Bei Gesprächen mit der US-Regierung will er klar machen, dass die von Deutschland gewährten finanziellen Mittel zurückgezahlt werden und daneben die Arbeitsplätze geschützt bleiben müssten.
Quelle: autogazette
Bild: leblogauto