Wer vorhat sich auf die Schnelle noch gebrauchte Winterreifen für sein Auto zu besorgen sollte vorsichtig sein. Auf den Bildern im Internet ist nämlich nicht möglich, Reifenschäden zu
erkennen. Daneben sind auch Hinweise in Anzeigen wie "Geeignet für
Polo" oder "Passt auf neuen Fiesta" laut Experten nicht wirklich hilfreich. "Die meisten Modelle sind je nach Ausstattung und Motorisierung
mit unterschiedlichsten Reifen- und Felgenkombinationen bestückt, die
ein Teil der Zulassung und damit für den Autofahrer bindend sind", sagte
Björn Bolze, Leiter des Reifen-Kundendiensts von Continental.
Besonders aufpassen sollte man darauf, dass die Winterreifen noch mindestens vier Millimeter Restprofil
haben, um im rutschigen Untergrund richtig zu verzahnen. Am sichersten ist es immer noch verschiedene Reifentests anzuschauen und dann einen Neureifen zu kaufen. Der ADAC beispielsweise hat erst vor kurzem solch einen Vergleichstest durchgeführt und den jeweiligen Reifen Noten gegeben. Quelle: auto-presse Bild: agencyforall