Shell mit Gewinnrückgang

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Royal Dutch Shell, Europas größter Erdölkonzern verbucht erneut einen Gewinneinbruch. Im dritten Quartal muss das Unternehmen einen Verlust von 73 Prozent auf 2,99 Milliarden US-Dollar hinnehmen. Im Vorjahr hatte Shell noch 10,9 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet.
Shell nennt die Stellenstreichung von 5.000 Mitarbeitern eine  "Maßnahme der weiteren Reorganisierung", was insgesamt rund fünf Prozent der weltweiten Belegschaft betrifft. Vor allem in den Niederlanden, Großbritannien und den USA werden die meisten Angestellten entlassen wie der Ölmulti mitteilte.
Der Konzernchef Peter Voser sieht die Ursache für die momentane Entwicklung als Folge der weltweiten Wirtschaftskrise. "Wir sehen zwar einige Anzeichen dafür, dass die Energienachfrage wieder anzieht und die Ölpreise steigen, jedoch bleiben die Aussichten sehr unsicher, und wir erwarten keine rasche Erholung."
Das Quartalsergebnis lag trotz der schlechten Entwicklung  leicht über den Erwartungen der Marktanalysten. Der Konzern schaffte es die operativen Kosten in den ersten neun Monaten dieses Jahres um eine Milliarde Dollar zu senken.
Quelle: motor-exclusive     Foto: cci

 

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