"Der abgepumpte Elektrolyt kann an der Tankstelle wieder geladen werden, beispielsweise durch ein Windrad oder eine Solaranlage." Das Prinzip von Redox-Flow-Batterien ist nicht neu, zwei flüssige Elektrolyte, die Metallionen enthalten, strömen durch Elektroden aus porösem Graphitflies, getrennt von einer Membran, die Protonen durchlässt. Bei diesem Ladungsaustausch fließt Strom über die Elektroden, der sich nutzen lässt. Bisher hatten die Redox-Flow-Batterien jedoch einen Nachteil, sie speichern deutlich weniger Energie als Lithium-Ionen-Akkus. Die Reichweite der Autos würde nur etwa ein Viertel betragen, heute also rund 25 Kilometer. "Wir konnten die Reichweite nun auf das vier- bis fünffache steigern, damit kommt sie in die Nähe der Lithium-Ionen-Akkus", freut sich Noack. Den Prototypen einer Zelle haben die Forscher bereits hergestellt, nun müssen sie mehrere Zellen zu einer Batterie zusammensetzen und diese optimieren.
Bild: www.ict.fraunhofer.de, Quelle: ecartec.de

Jetzt kommentieren