Projekt: Autonome "Auto-Züge" auf der Autobahn

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Ein europäisches Forschungsprojekt entwickelt derzeit eine Technik, welche autonome Autos schon in rund zehn Jahren zur Realität werden lassen soll. Spätestens dann sollen sich Autofahrer auf der Autobahn entspannt zurücklehnen können, da ihre Autos sich selbst organisieren und völlig automatisch ihre Spur und Geschwindigkeit in der Kolonne halten.
Und so soll das ganze funktionieren: Sechs bis acht Fahrzeuge schließen sich zu einem "Zug" zusammen, wobei die Rolle der "Lokomotive" ein speziell ausgerüstetes Führungsfahrzeug, wie etwa ein Bus oder Taxi, übernimmt. Mittels Funk kontrolliert es die folgenden Autos und hält sie laufend auf konstantem Tempo sowie in gleicher Fahrtrichtung.

Auch ein Ausstieg aus dem Verbund soll und muss natürlich jederzeit möglich sein. Ein großer Vorteil solcher automatischer Kolonnen wäre die Unfall- und Stauvermeidung. Daneben sinkt auch der Spritverbrauch durch die gleichmäßige Fahrweise bei der konstanten Geschwindigkeit, was wiederum für die Umwelt gut ist. 

Nach ersten Expertenmeinungen kann das Ziel großteils mit bereits serienmäßiger Technik erreicht werden, da heute schon viele Autos mit elektronischen Sicherheitssystemen wie Spurhalte- und Bremsassistenten oder Abstandsradars ausgerüstet sind.

Schon in zwei Jahren sollen erste Tests der Technik in diversen Feldversuchen stattfinden. Beteiligt an dem Projekt sind unter Führung des britischen Technologie-Anbieters Ricardo unter anderem der Autobauer Volvo, die RWTH Aachen und der spanische Automobilzulieferer IDIADA beteiligt.
Quelle: auto-presse
Bild: motor-traffic

 

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