Opel: Verkauf verzögert sich weiter

Entgegen aller hoffnungsvollen Erwartungen wird der Vertrag zum Verkauf von Opel an Magna diese Woche wohl wieder nicht unterzeichnet. Nach Bedenken der EU-Kommission müssen jetzt alle Beteiligten der Kommission bestätigen, dass die Entscheidung für den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna ohne politischen Druck aus Deutschland gefallen sei.
An sich sollte die Bestätigung kein Problem sein, dennoch möchte bis jetzt keiner außer der Bundesregierung rechtsverbindlich unterschreiben. Mit dieser Handlung möchte die EU-Kommission sicherstellen dass der freie Wettbewerb in Europa beim Verkauf von Opel gewahrt bleibt. Wenn das der Fall ist können die Staatshilfen von 4,5 Milliarden Euro genehmigt werden. Opel selbst hat durch die Verzögerung mit größeren Problemen zu kämpfen, denn den Rüsselsheimern droht schon in wenigen Wochen das Geld aus zu gehen.

Bild: Archiv, Quelle: ftd

 

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