TÜV warnt vor Wildunfällen im Herbst!

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Vor allem in der Herbstzeit passieren bei schlechten Lichtverhältnissen oder Nässe besonders viele Wildunfälle, wofür der Fahrer in den meisten Fällen allerdings gar nichts kann. Laut dem TÜV Rheinland haben sich alleine im letzten Jahr rund 2.600 Wildunfälle mit Verletzten ereignet. Wie kann man solche Unfälle bei Wildwechsel vermeiden? Zum einen sollte man bei eingeschränkter Sicht und vor allem in bewaldeten Gebieten langsamer fahren und den Sicherheitsabstand vergrößern. 
Zum anderen muss man natürlich auch nach den Wildwechsel-Schildern an den Fahrbahnrändern achten. Wenn man den Rehbock oder das Wildschwein allerdings schon auf der Strasse sieht, vorsichtig bremsen, abblenden und hupen. Das Fernlicht einschalten ist der grösste Fehler den man machen kann, da das Tier sich dann in den meisten Fällen geblendet fühlt und auf der Stelle stehen bleibt. Außerdem muss man auch mit mehreren Tieren rechnen, da gerade Wildschweine gerne in einer Gruppe zusammenbleiben.

Falls alles zu spät ist und ein Zusammenstoß unvermeidbar wird, kann dies nicht nur für das Tier fatale Folgen haben. Schon bei Tempo 50 entwickelt ein 20 Kilo leichtes Reh ein Aufprallgewicht von knapp einer halben Tonne!

Das Wichtigste ist stets: Falls das Risiko bestehen sollte, dass man den Gegenverkehr gefährdet, im Straßengraben landet oder gegen einen Baum prallt, bloß nicht versuchen dem Wild auszuweichen.

Quelle: tüv

Bild: wildundstrasse

 

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