Die vor kurzem abgelaufene Abwrackprämie hat jetzt der IG Metall-Chef Berthold Huber auf der IAA als
vollen Erfolg bezeichnet. "Die Umweltprämie und die veränderten
Regelungen zur Kurzarbeit haben bisher Massenentlassungen in der
Automobilindustrie verhindert", sagte Huber. Rund 200.000 Menschen habe die Abwrackprämie vor
der Kurzarbeit und einem möglichen Jobverlust bewahrt. Außerdem hat die Prämie gleichzeitig die Sicherheit der Autofahrer erhöht und den CO2-Ausstoß deutlich verringert.
"Der Anteil von sparsamen,
kleinen Autos an den Neuzulassungen steigt auf einen Schlag um 80
Prozent." Der IG-Metallchef betonte daneben, dass die Umweltprämie den Staat deutlich
weniger gekostet hat als die 5 Milliarden Euro, die für die Subvention aus
dem Konjunkturpaket zur Verfügung standen. "Der Finanzminister bekommt
die Mehrwertsteuer, die auf den Gesamtpreis des Neufahrzeugs anfällt.
Nach Berechnungen der IG Metall fließen rund 2,5 Milliarden Euro an die
öffentliche Hand zurück." Wegen der Prämie musste der Fiskus auch weniger Kurzarbeitergeld
zahlen, was im Enddefekt nochmals um 1,1 Milliarden Euro
entlastet hat. Quelle: autogazette Bild: archiv