Ähnlich wie Toyota vor geraumer Zeit hat der Autobauer BMW, der unter einer massiven Absatzflaute leidet, jetzt seine
Mitarbeiter zum Kauf von Autos der
eigenen Marke ermahnt. An den Standorten in Berlin, Leipzig,
Regensburg, Dingolfing, Landshut und München sind in den vergangenen
Wochen rund 7.000 Karten an Autos von Mitarbeitern geklemmt worden, welche
mit einem Auto der Konkurrenz unterwegs waren.
Auf den kleinen Kärtchen stand zunächst die Frage: "Was stimmt hier nicht?"
Danach heißt es: "Sie arbeiten gerne bei uns. Sie wissen Ihren
Arbeitsplatz und Ihr Einkommen zu schätzen. Aber Sie fahren ein
Fahrzeug der Konkurrenz."
Laut einem BMW-Sprecher sei dies allerdings nicht als Aufforderung gemeint, sondern lediglich als Denkanstoß gedacht. "Es geht nicht darum, dem Mitarbeiter mit erhobenem Zeigefinger zu zeigen, dass er das falsche Auto fährt."
Familienautos wie Vans oder Kleinbusse, die der Münchener Autohersteller nicht im Angebot hat, seien von der Aktion laut BMW nicht betroffen gewesen.
