Mit dem großen Bruder des Zonda F ist Pagani wiedermal der Sprung in die Klasse der Supersportler gelungen. Für die nötige Power unter der Haube des Zonda R sorgt ein 6,0-Liter-V12-Aggregat, der auch schon in den Mercedes CLK-GTR verpflanzt wurde. Rund 750 PS setzen bei 8.000 Umdrehungen ein maximales Drehmoment von 780 Newtonmetern frei, womit die Höllenmaschine den Spurt auf 100 Sachen in nur 2,7 Sekunden meistert. Hat der Zonda R
erst einmal Fahrtwind gespürt, ist auch nicht so schnell Schluss - bis 350
km/h Spitze lässt sich dieser Supersportler beschleunigen.
Pagani hat nach eigenen Angaben nur rund 10 Prozent vom Zonda F übernommen, der Rest der Komponenten wurde neu entwickelt. Unter dem Blechkleid des Sportlers ist deshalb ein optimiertes Fahrwerk, eine sequentielle 6-Gang-Schaltung sowie ein neu
entwickeltes Monocoque aus Carbon mit Überrollkäfig verbaut.
Durch das flachere Heck mit seinem überdimensionalen Spoiler
und dem großen Diffusor wirkt der große Bruder des Zonda F aggresiver. Der flachere Unterbau sorgt bei dem Geschoss für den nötigen
Anpressdruck, damit der Zonda R auch bei den kurvigsten Strecken eine gute Figur macht.
Wer sich für das neueste Schmuckstück der Sportwagenschmiede entscheidet muss allerdings tief in die Tasche greifen, stolze 1,2 Millionen muss der Käufer dafür berappen.
Quelle: leblogauto
