Französische Autobauer erhalten Milliardenkredite!

Renaultpsapeugeot Die beiden französischen Autobauer Renault und PSA Peugeot Citroen erhalten jetzt nach wochenlangen Verhandlungen eine Finanzspritze in Höhe von sechs Milliarden Euro vom Staat, wobei die Konzerne nur halb soviel Zinsen als bei Bankkrediten zahlen müssen. Das Geld soll gezielt für die Entwicklung sparsamer Fahrzeuge verwendet werden. Als Bedingung für die Staatshilfe dürfen die Unternehmen zudem keine Werke in Frankreich schließen, die Produktion nicht ins Ausland verlagern und keine Mitarbeiter entlassen.

Der Wunsch von Präsident Sarkozy, die Fertigung aus Tschechien und anderen Ländern nach Frankreich zurück zu holen ist wegen der EU-Wettbewerbsregeln nicht zu erzwingen.

Als weitere Bedingung gab der Staat vor, dass sich beide Konzerne bei Dividenden und Prämien für die Manager zurückhalten müssten und daneben vorrangig bei französischen Lieferanten einkaufen sollten.
Bild: leblogauto
Quelle: automobilwoche

 

1 Kommentar

  1. 1

    merianson

    Wenn man auf "Halde" produziert und die Autos nicht abgenommen werden, nützen die Kreditlinien auch nicht viel. Wird die "Halde" abgebaut und in den Handel gedrückt (Tageszulassungen, etc.) und /oder in billige Kaufkredite investiert, wird beim Abverkauf auch nicht mehr verdient. Es müssen einfach Kapazitäten abgebaut und der Ausstoss verringert werden. Das ist schmerzhaft, aber besser als "Verluste" zu produzieren und noch "billiges" Geld hinterherzuwerfen.

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