Der hier gezeigte "Bullen-CLS" hat eigentlich mit der Meldung nichts zu tun, passte aber so schön zur Headline (auf eine ironische Art und Weise). Der Sachverhalt ist Folgendes:
Die verteufelt hohen Spritpreise sorgen nicht nur bei den Bürgern für Unmut und Ebbe in der Brieftasche. Auch die ordnungshütenden Männer in Grün (bzw. Blau) müssen ihre Fahrzeugflotten schließlich betanken. So verkündet nun der Baden-Württembergische Innenminister Heribert Rech, dass für die gut 5000 im Dienst stehenden Autos bei 85 Millionen gefahrenen Kilometern am Ende des Jahres 2 Millionen Scheine mehr auf der Rechnung stehen.
Das bedeutet ab sofort für die Beamten: Mehr Arbeit für die eigenen Füße. Denn es soll vermehrt per pedes auf Streife gegangen werden, auch der gute alte Drahtesel kommt wieder häufiger zum Einsatz.
Zudem zeigt sich die Gewerkschaft der Polizei (GDP) dem Land gegenüber missmutig, weil sie befürchten dass durch die gestiegenen Kosten andere wichtige Investitionen ausbleiben würden.

1 Kommentar
1
Haha... Polizei nur noch auf Fahrrädern.. können die überhaupt Fahrrad fahren?
Wir beobachten die Entwicklung mit Sorge", sagt Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU). Allein in diesem Jahr werden bei der Benzinrechnung für gut 5000 Fahrzeuge und 85 Millionen gefahrene Kilometer Mehrkosten von fast zwei Millionen Euro erwartet. Um Kosten zu sparen, belegen Polizeibeamte Spritsparkurse, gehen zu Fuß auf Streife und steigen teilweise aufs Fahrrad um.
20 juillet 2008 à 09:14Jetzt kommentieren